Jeder kühle Abend ohne Terrassenheizung ist ein Abend mit halber Terrasse.

Elektrische Hellstrahler bringen die Wärme auf den Sitzplatz statt in die kalte Außenluft. Fest montiert, zonenweise schaltbar, ohne Gasflaschen und ohne Stellfläche zwischen den Tischen.

Kalte Außenplätze kosten Umsatz – jeden Abend neu

Eine Terrasse ist Verkaufsfläche. Sie kostet Miete, Personal und Ausstattung wie jeder Quadratmeter im Innenraum – bringt aber nur dann etwas ein, wenn Gäste dort gerne sitzen bleiben. Sobald es kühl wird, kippt das innerhalb einer halben Stunde.

Die Plätze bleiben leer

Ab September steht draußen die Hälfte der Tische ungenutzt, während drinnen nichts mehr frei ist. Die Fläche kostet trotzdem.

Gäste gehen früher

Wer fröstelt, bestellt kein zweites Getränk und keinen Nachtisch. Verweildauer und Bon sinken, ohne dass sich jemand beschwert.

Die Wärme landet falsch

Ein Heizpilz mitten im Gang wärmt den Weg, nicht den Tisch. Dazu Stellfläche, Flaschenwechsel und ein Gerät, das nie dort steht, wo gerade jemand sitzt.

Wie ein Hellstrahler die Wärme auf den Sitzplatz bringt

Ein elektrischer Hellstrahler gibt Infrarot-Strahlungswärme in eine definierte Richtung ab. Warm wird, was die Strahlung trifft: der Gast, der Tisch, die Sitzfläche. Die kalte Außenluft dazwischen wird gar nicht erst erwärmt – das wäre draußen auch aussichtslos.

Deshalb ist die Wärme sofort da, sobald das Gerät an ist, und deshalb funktioniert sie im Freien überhaupt. Und deshalb entscheidet die Planung: Montagehöhe, Abstand und Abstrahlwinkel bestimmen, wie viel Wärme am Stuhl ankommt. Ein Gerät an der falschen Stelle heizt die Pflanzkübel.

  • Schutzart IP65, strahlwassergeschützt und für den Außeneinsatz ausgelegt
  • Steckerfertig mit Schukostecker, 230 Volt, 1,5 m Zuleitung
  • CE-gekennzeichnet
  • Heizröhre ausgelegt auf mindestens 5.000 Betriebsstunden im sachgemäßen Betrieb
Norddeutsche Gastronomie-Terrasse mit elektrischen Hellstrahlern unter Überdachung
Hellstrahler über den Sitzreihen montiert – keine Stellfläche, kein Gerät im Weg.

Was das im Betrieb bedeutet

Wärme, sobald jemand sich setzt

Kein Vorheizen, keine Aufheizphase. Das ist der Unterschied zwischen „wir machen die Terrasse heute auf“ und „wir hätten sie aufgemacht, wenn wir gewusst hätten, dass es voll wird“.

Keine Gasflaschen

Kein Flaschenwechsel mitten im Service, kein Lagern, kein Schleppen, keine offene Flamme zwischen Gästen. Dazu kein Gebläse und kein Verbrennungsgeruch – auf einer Terrasse, auf der gegessen wird, ist das kein Detail.

Keine Stellfläche

Die Geräte hängen fest an Wand, Decke, Träger oder Pergola und bleiben dort. Kein Heizpilz, der einen Tisch blockiert oder umkippt, nichts, das abends hereingeräumt werden muss.

Nur die belegten Zonen

Tischreihen, Randplätze und Loungefläche lassen sich getrennt schalten. Was nicht besetzt ist, wird nicht geheizt.

Die Rechnung, die am Ende zählt

Ein Heizstrahler braucht Strom, und zwar nicht wenig. Das sage ich vorweg, weil es jeder Gastronom weiß. Rechnen wir es durch, statt darum herumzureden: Ein Gerät mit 2 kW verbraucht in einer Stunde 2 Kilowattstunden. Bei 30 Cent je Kilowattstunde sind das 60 Cent – für einen Tisch, für eine Stunde.

0,60 €
Strom je Gerät und Stunde
2 kW bei 30 Cent je kWh
1 Getränk
deckt diese Stunde um ein Vielfaches
Sechs Gäste am Tisch, jeder bestellt etwas: Was davon hängen bleibt, liegt in jedem Betrieb weit über 60 Cent. Die Frage ist also nicht, ob sich der Strahler trägt, solange der Tisch besetzt ist. Die Frage ist, ob der Tisch ohne ihn überhaupt besetzt gewesen wäre.
IHRE VIER ZAHLEN
  • Wie viele Außenplätze stehen an kühlen Abenden leer?
  • An wie vielen Abenden im Jahr wäre die Terrasse mit Wärme nutzbar gewesen?
  • Welcher Durchschnittsbon hängt an einem dieser Plätze?
  • Was kostet Sie eine Strahlerstunde bei Ihrem Strompreis?
Wenn die ersten drei Zahlen die vierte deutlich schlagen, lohnt sich die Planung. Wenn nicht, sage ich Ihnen das.

Die 30 Cent sind ein Rechenwert, Ihr Gewerbetarif kann darunter oder darüber liegen. Und eine Terrasse braucht mehr als ein Gerät – für die laufenden Kosten zählt, wie viele Zonen tatsächlich eingeschaltet sind. Genau deshalb werden die Zonen getrennt geplant und nicht die ganze Fläche beheizt.

Hellstrahler, Heizpilz oder mobiles Gerät?

Alle drei machen eine Terrasse wärmer. Der Unterschied zeigt sich nicht am ersten Abend, sondern nach der dritten Woche – beim Personal, im Weg und in der Optik.

Fest montierter HellstrahlerGas-HeizpilzMobiles Elektrogerät
Wärme da inSekundeneinige MinutenSekunden
Stellflächekeine, hängt obenein Stellplatz je Gerätein Stellplatz je Gerät
Handling im ServiceeinschaltenFlasche wechseln, zünden, umstellenaufstellen, Kabel verlegen, wegräumen
Offene Flammeneinjanein
GeruchkeinerVerbrennungsgeruch möglichkeiner
Zonen schaltenje Gerät oder Gruppeje Gerät, von Handje Gerät, von Hand
Diebstahl und Umkippenfest montiertbeides möglichbeides möglich
Vorbereitung pro SaisonkeineFlaschen bestellen und lagernGeräte prüfen und lagern
Optik der Terrasseunauffällig über den PlätzenGerät zwischen den TischenGerät zwischen den Tischen

Für einen einzelnen Anlass im Jahr ist ein mobiles Gerät die vernünftigere Anschaffung. Fest montierte Strahler lohnen sich, wenn die Außenfläche regelmäßig Umsatz bringen soll.

Wo das eingesetzt wird

Restaurants, Cafés und Bistros

Terrassen, Innenhöfe und überdachte Sitzbereiche, die auch an kühlen Tagen belegt sein sollen.

Hotels und Wellnessbereiche

Hotelterrassen, Loungeflächen und geschützte Außenplätze, an denen Gäste auch abends sitzen.

Bars und Eventlocations

Abendbetrieb, Empfangsbereiche und überdachte Veranstaltungsflächen mit wechselnder Belegung.

Biergärten und Terrassendächer

Klar abgegrenzte Sitzbereiche unter Pergola, Markise oder Terrassendach.

Hochwertiger Außenbereich einer Gastronomie mit Infrarot-Hellstrahlern
Strahler auf die Sitzbereiche ausgerichtet, nicht auf die Fläche dazwischen.

Und privat?

Dieselben Geräte hängen auch über privaten Terrassen, Pergolen und Carports. Die Planung ist die gleiche, nur kleiner: Wo sitzen Sie tatsächlich, und wo kann das Gerät hängen? Beschreiben Sie mir den Platz, dann sage ich Ihnen, ob ein Gerät reicht.

Im Neubau und zum Nachrüsten

In eine geplante Überdachung lassen sich Geräte und Leitungen von vornherein einplanen. Auf einer bestehenden Terrasse wird nachgerüstet – dann bestimmen vorhandene Montagepunkte und Leitungswege mit, was geht.

So wird Ihre Terrasse geplant

Nicht möglichst viele Geräte, sondern die richtigen an den richtigen Stellen. Fünf Schritte, bevor etwas bestellt wird.

1

Sitzbereiche festlegen

Welche Plätze sind regelmäßig besetzt und wirtschaftlich wichtig? Beheizt wird dort – nicht die ganze Fläche.

2

Montagepunkte prüfen

Wand, Decke, Träger, Pergola oder Terrassendach. Was vorhanden ist, bestimmt, wo ein Gerät überhaupt hängen kann.

3

Wärme ausrichten

Montagehöhe, Abstand und Abstrahlwinkel entscheiden darüber, wie viel am Sitzplatz ankommt. Auch Windrichtung und Windschutz spielen hier hinein.

4

Strom planen

Leistung, Absicherung, Leitungsführung und Bedienstelle werden mit dem ausführenden Elektrofachbetrieb abgestimmt.

5

Steuerung festlegen

Getrennte Zonen und eine Bedienung, die im Service niemand erklären muss. Was nicht besetzt ist, bleibt aus.

Für Elektrofachbetriebe und Terrassendachbauer

Sie bekommen Anfragen zu beheizten Terrassen oder gewerblichen Außenbereichen? Ich übernehme Auslegung, Geräteauswahl und Systemlieferung – Sie bleiben Ansprechpartner und ausführender Betrieb vor Ort. Mehr dazu: Kooperation für Fachpartner.

Was sonst noch zum Betrieb passt

Eigener Solarstrom deckt den Verbrauch tagsüber und – mit Speicher und flexiblem Tarif – auch am Abend: Photovoltaik und Stromspeicher.

Für Werkstatt, Lager oder Produktion im selben Betrieb: Hallenheizung mit Dunkelstrahlern.

Häufige Fragen zur elektrischen Terrassenheizung

Besser als jede Luftheizung, aber nicht unbegrenzt. Strahlungswärme wird nicht weggeweht wie erwärmte Luft – sie trifft den Gast direkt. Wind kühlt den Gast allerdings gleichzeitig ab. Deshalb gehören Windrichtung und vorhandener Windschutz in die Planung, und deshalb sitzen die Geräte näher an den Plätzen, wenn es zugig ist. Auf einer völlig offenen, windexponierten Fläche stößt jede Terrassenheizung an Grenzen.

Die Röhre ist im sachgemäßen Betrieb für mindestens 5.000 Betriebsstunden ausgelegt. Wer an 150 Abenden im Jahr je vier Stunden heizt, liegt bei rund 600 Stunden im Jahr. Die Röhre ist ein Verschleißteil und lässt sich tauschen – das Gerät muss deswegen nicht ersetzt werden.

Ein Jahr auf das Heizgerät, zusätzlich ein Jahr auf die Heizröhre. Das ist bei Heizstrahlern üblich und weniger als bei unseren Innengeräten – dafür ist die Röhre ein tauschbares Verschleißteil und keine Frage von „Gerät kaputt, neu kaufen“.

Weiterlesen: Terrassenheizung im Ratgeber

Heizleistung, Zonen, Windschutz, Montage und Stromanschluss passend zur Außenfläche.

Einsatzbereiche für Werkstatt, Lager und Produktion und warum die Fachplanung zählt.

Terrassenheizung für Gastronomie in NRW und Weser-Ems

Gastronomie-Terrassen und überdachte Außenflächen plane ich in Nordrhein-Westfalen, zum Beispiel in Münster, Dortmund, Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg. Im Weser-Ems-Gebiet bin ich in Papenburg, Meppen, Lingen, Leer, Emden, Aurich, Oldenburg und Osnabrück unterwegs, bei Projekten auch bundesweit.

Sie rufen an, wir besprechen Ihr Vorhaben. Mit dem Grundriss ermittle ich den Preis. Passt er, komme ich zu Ihnen.

Wie viele Abende haben Sie letzte Saison verschenkt?

Schicken Sie mir ein paar Fotos der Terrasse, die Anzahl der Außenplätze und die Überdachung – oder einfach eine Skizze. Sie bekommen einen Vorschlag mit Zonen, Gerätepositionen und Ausrichtung, kostenlos und unverbindlich.

Energiekonzept Nordwest
Planung und Lieferung elektrischer Terrassenheizungen. Weser-Ems und NRW, bei Projekten bundesweit.
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